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Newsarchiv

22.11.2021

Neuer Vorstand im bvvp Berlin

Am Montag, den 1. November 2021 fand unsere jährliche Mitgliederversammlung mit Wahl des neuen Vorstandes statt. Insgesamt drei neue Vorstandsmitglieder dürfen wir in unseren Reihen begrüßen, davon zwei Psychotherapeutinnen in Ausbildung (PiA).

Neben dem alten Vorstand nahmen Frau Bernau, Mitarbeiterin der Geschäftsstelle, sowie neun Mitglieder teil. Um die notwendigen Abstands- und Hygieneregeln einhalten zu können und uns trotzdem nach fast zwei Jahren wieder bei einer Präsenzveranstaltung treffen zu können, haben wir die Mitgliederversammlung in den Gemeindesaal der evangelischen Kirche Mariendorf Ost verlegt.

Zunächst verlas Petra Westphal, seit 2014 Vorsitzende im bvvp Berlin, den Rechenschaftsbericht für 2020, der demnächst für unsere Mitglieder auf der Homepage veröffentlicht wird. Danach folgte der Bericht der Rechnungsprüfer*innen, für deren Unterstützung wir uns an dieser Stelle noch einmal bedanken möchten. Nach Feststellung der ordnungsgemäßen Kontoführung und Mittelverwendung wurde der alte Vorstand einstimmig entlastet.

Bei der anschließenden Wahl des neuen Vorstandes für den bvvp Berlin trat Frau Westphal nicht mehr als Vorsitzende an. Sie ist Gründungsmitglied im Landesverband und seit 2002 im Vorstand aktiv. Erfreulicherweise konnten wir sie dafür gewinnen, uns weiter als Stellvertretende Vorsitzende mit ihrem Wissen und ihrer Erfahrung zur Seite zu stehen. Jan Kordt, bisher als Beisitzer im Vorstand tätig, wurde zum neuen 1. Vorsitzenden gewählt. Rebecca Borchers übernimmt ab sofort das Amt der Schatzmeisterin, nachdem sich Maria Rupf-Bolz nach 15 Jahren nicht mehr zur Wahl stellte. Sie wird die Finanzgeschäfte in einer Übergangszeit weiter leiten und die neue Kollegin bei der Einarbeitung unterstützen. Ganz besonders freuen wir uns über drei neue Mitglieder im Vorstand: Mit Frau Dr. med. Monika Oesterhoff (Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie) ist weiterhin eine ärztliche Kollegin an Bord. Außerdem konnten wir zwei PiA, Kerstin Herz-Mosler und Alexandra Rausch, für unsere Arbeit begeistern. Frau Herz-Mosler macht die TP-Ausbildung im Rahmen eines Masterstudiums an der Psychologischen Hochschule Berlin; Alexandra Rausch plant die Prüfung zur Psychologischen Psychotherapeutin (Verhaltenstherapie) im Frühjahr 2022. Sie hat bereits berufspolitische Erfahrung im pia.forum Berlin und bei den PiA-Politik-Treffen sammeln können.

Als neue Präsidentin der Psychotherapeutenkammer Berlin bekleidet Frau Eva-Maria Schweitzer-Köhn kein Wahlamt mehr in unserem Landesverband. Sie bleibt uns aber als kooptiertes Vorstandsmitglied erhalten.

Alle Abstimmungsergebnisse erfolgten einstimmig mit jeweils einer Enthaltung. Wir gratulieren dem neuen Vorstand zur Wahl.

Mit einem offenen Gespräch über Erfahrungen mit der IT-Landschaft in der Praxis ließen wir die Mitgliederversammlung ausklingen.

Wir bedanken uns bei Petra Westphal und Maria Rupf-Bolz für ihre langjährige, unermüdliche Arbeit im Landesverband und freuen uns auf eine gute, konstruktive Zusammenarbeit mit neuen und bekannten Kollegen und Kolleginnen!

November 2021 (r.b)


27.11.2020

Honorarbescheide für I und III 2010 endgültig

Die Vergütung für die Quartale 1 und 3 im Jahr 2010 sind nun endgültig vom BSG und dem Bewertungsausschuss beschlossen (23.04.2019) und damit rechtskräftig. Der bvvp hatte zum Widerspruch geraten und sich an der Klage beteiligt. Nun sind die endgültigen Bescheide zugestellt und nach Rücksprache mit unserem Anwalt empfehlen wir unseren Mitgliedern, die beschlossene Nachvergütung für die oben genannte Quartale anzunehmen. Wenn Sie rechtzeitig Widerspruch eingelegt haben, müssen Sie also nichts weiter tun.

Für die Quartale II und IV 2010 sind noch Verfahren anhängig, weil die KV Berlin in dieser Zeit die nicht antrags- und genehmigungspflichtigen Leistungen (u.a. Probatorik) gestaffelt vergütet hat. Zudem läuft noch die Verfassungsbeschwerde wegen der Strukturzuschläge für das 1. Quartal 2012.

Wir empfehlen unseren Mitgliedern sich regelmäßig auf der bvvp Homepage oder in unseren Rundschreiben über die Widersprüche zu informieren und diese rechtzeitig und regelmäßig einzulegen.

Juli 2020 (r.b)


04.06.2020

Großer Erfolg: Unser Web-Seminar „Steuertipps für PiA“

Mehr als 100 Anmeldungen – das Interesse an dem Thema war riesig. Am 23.06.2020 führte unser Vorstandsmitglied Rebecca Borchers mit zwei Kolleginnen aus Nord-Baden, Eva Gräder und Regina Aschenbrenner, das erste Web-Seminar unter dem Titel „Steuertipps für PiA“ durch. Auf Grund der großen Nachfrage entschieden sich die Vortragenden kurzerhand, einen zweiten Termin anzubieten und sogar die Fortführung der Veranstaltung nach der Sommerpause in Angriff zu nehmen.

Die Kontaktbeschränkungen in der Corona-Zeit haben viele Bedenken gegen die digitale Kommunikation ausgeräumt und Mut gemacht, neue Wege in der Informationsvermittlung zu gehen. „Wir freuen uns darüber, dass wir mit dem online Format eine größere Reichweite schaffen und über verschiedene Landesverbände hinweg gemeinsame Projekte realisieren können“, so Frau Borchers. Die Kooperation zwischen Berlin und Nord-Baden sei „sehr angenehm und reibungslos“ verlaufen.

Die drei Vortragenden sind neben ihrer Vorstandstätigkeit in den jeweiligen Landesverbänden auch Mitglied im Jungen Forum, weshalb ihnen die Betreuung des psychotherapeutischen Nachwuchses besonders am Herzen liegt. Zunächst wurden die PiA in einem kurzen Vortrag in die Grundlagen des Steuerrechts eingeführt. Im Anschluss gab es dann die Möglichkeit, persönliche Fragen zu stellen, was auch rege genutzt wurde. Regina Aschenbrenner/ Eva Gräder aus Nord-Baden:“…

„An den zum Teil sehr spezifischen Anliegen wie Dienstreiseabrechnungen oder Verlustvortrag haben wir gemerkt, dass das Thema Steuern sehr präsent ist und einige PiA sich schon intensiv mit der Thematik auseinandergesetzt hatten“.

Wir freuen uns auch in Zukunft, den jungen Kollegen und Kolleginnen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen – gern wieder landesverbandsübergreifend!

Unsere Broschüre „Steuerhilfe kompakt für junge PsychotherapeutInnen“ können Sie bequem online bestellen (6,50€ zzgl. 3€ Versand). PiA, die Mitglied im bvvp sind, zahlen nur die Versandkostenpauschale.

Juni (r.b)


03.06.2020

Heißer Herbst für PiA

Nach den ersten großen Protestaktionen der Psychotherapeuten in Ausbildung (PiA) an der Charité im Sommer 2018 ging es in den folgenden Wochen politisch aktiv weiter:
Am 19. Oktober traf sich der Aufsichtsrat der Charité und die PiA haben lautstark mit Plakaten und Trillerpfeifen auf ihre Situation aufmerksam gemacht. Im Vorfeld hatten Unterstützer zahlreiche Postkarten an die Entscheidungsträger geschickt und den Forderungen der PiA Nachdruck verliehen. Das Berlin-Magazin 030 hat einen Bericht mit Video zu der Aktion veröffentlicht: hier.


Am 14. November fand im Anschluss an den ersten PiA-Soli-Tag eine Demo statt unter dem Motto „Burnout – wir brennen aus“. Über 100 PiA aus ganz Berlin haben mit Lichterketten, Laternen und Taschenlampen faire Ausbildungsbedingungen und eine gerechte Bezahlung während der Praktischen Tätigkeit fordert. Auch der RBB berichtete: Das Video finden Sie hier.

Am 15.11.2018 haben sich PiA mit Maria Klein-Schmeink (Gesundheitspolitische Sprecherin der Grünen) und Wieland Schinnenburg (MdB, FDP) getroffen, um über die prekären Arbeits- und Ausbildungsbedingungen zu sprechen. Weitere Infos und Fotos gibt es bei Facebook.

Am 6. Dezember fand ein gemeinsames Treffen mit Vertreterinnen von SPD (Frau König & Herrn Isenberg) und Grünen (Frau Pieroth) im Berliner Abgeordnetenhaus statt, um über Lösungsmöglichkeiten auf Landesebene zu sprechen. Die Politikerinnen waren einheitlich der Meinung: Es sei absolut nicht tragbar, dass Akademiker*innen, für wichtige und qualifizierte Arbeit weit unter Mindestlohn vergütet werden! In einem ersten Schritt wollen sich die Anwesenden nun für eine Angleichung der Vergütung innerhalb der landeseigenen Kliniken von Charité und Vivantes einsetzen.


Am 7.12.2018 trafen sich PiA der Charité mit dem Staatssekretär für Wissenschaft und Forschung Herrn Krach (SPD), der die „Situation absolut nicht zufriedenstellend“ findet und sich für bessere Arbeitsbedingungen der PiA einsetzen möchte.


Am 17. Dezember wird es im Deutschlandfunk einen Radiobeitrag über die Situation der PiA geben. Es werden verschiedene Akteure zu Wort kommen, unter anderem Herr Fydrich, der viele Jahre als Professor an der Humboldt Universität in Berlin gelehrt hat und der Bedenken gegen die Forderungen der PiA äußern wird.


Auch im neuen Jahr werden die PiA nicht ruhen. Gleich im Januar ist eine weitere Demonstration in Berlin geplant.

Dezember 2018 (r.b)